Caritas Haus Marienstift in Dachau

Ortsmitte Schillerstrasse

Im Rahmen der Aktion „Rollentausch“ besuchte Anton Kreitmair im November 2015 das Caritas Haus Marienstift in Dachau. Er zeigte sich tief beeindruckt vom Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Arbeit in der Altenpflege.

Einige von uns werden früher oder später auf fremde Hilfe angewiesen sein oder nicht mehr alleine in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Steht jemand vor der Entscheidung, sich ein neues Zuhause suchen zu müssen, ist das Konzept und die Philosophie einer Einrichtung ausschlaggebend.

Das Caritas Haus Marienstift wurde 1962 eröffnet, stetig erweitert und den heutigen Standards anpasst. Dort besteht die Möglichkeit, ein Zimmer oder eine kleine Wohnung mit den persönlichsten Dingen zu beziehen und sich gemütlich einzurichten. Diese Freiheit macht es den Menschen vielfach leichter, sich für einen Umzug zu entscheiden. Bei einer späteren Pflegebedürftigkeit, wird die Pflege vor Ort in der gewohnten Umgebung sichergestellt.

Viele Bewohnerinnen und Bewohner stammen aus der direkten Umgebung des Marienstifts und sie kennen sich aus in diesem Dachauer Stadtteil. Oftmals leben Familie, Freunde und Bekannte gleich um die Ecke. Durch den Standort des Hauses können Angehörige und Freunde regelmäßig vorbei kommen, vielleicht auch nur für einen Kurzbesuch, wenn die Zeit einmal knapp sein sollte. 

Berufliches Engagement und ein schlüssiges Konzept zeichnet die Leitung dieses Hauses aus. Das starke Miteinander zwischen Pflegepersonal und Angehörigen schafft es, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner in der Ortsmitte Schillerstrasse wohlfühlen und noch einmal ein richtiges Zuhause finden konnten.

„Großer Respekt dem ganzen Team für ihr Engagement“, so Kreitmair – insbesondere für die Idee, dass dort der Mensch noch einmal Fuß fassen kann.