Bildung

Mit Bildung Perspektiven schaffen

 

Bildung ist nicht nur wissen und lernen. Bildung bedeutet auch, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und Talente zu entdecken – eine wesentliche Grundlage für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben. Selbstbestimmung und Teilhabe soll auch für die Kinder gelten, die besondere Förderung und Unterstützung brauchen. Deshalb eröffnen wir Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Möglichkeit, die Regelschule zu besuchen. Chancengleichheit und individuelle Förderung spielen nicht nur beim Thema Inklusion eine Rolle. Auch durch passgenaue Ganztagsangebote können Schülerinnen und Schüler besser gefördert werden. Zudem unterstützen Ganztagsangebote die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

INKLUSION

Inklusion wird in Bayerns Schulen in vielfältiger Weise Schritt für Schritt umgesetzt. Wir erhalten unsere Förderschulen, auch als Kompetenzzentren für Inklusion. Gleichzeitig arbeiten immer mehr Regelschulen inklusiv. Im Zentrum aller Überlegungen steht dabei immer der einzelne Mensch. Der Vielfalt der Schüler entspricht eine Vielzahl an Bildungsangeboten, die das bayerische Schulsystem eröffnet.

 

  • Gut 200 bayerische Schulen haben mittlerweile das Profil Inklusion ausgebildet und widmen sich diesem Anliegen in ganz besonderer Weise.
  • Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die an allgemeinbildenden Regelschulen sonderpädagogisch gefördert werden, hat sich von rund 18.200 im Schuljahr 2012/13 auf heute gut 20.000 erhöht.
  • Für den Bereich Inklusion werden jedes Jahr 100 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen – mit dem Doppelhaushalt 2015/16 insgesamt 600 Stellen. Dies wurde insbesondere durch den Beschluss der CSU-Landtagsfraktion ermöglicht, die Stellen, die durch den Schülerrückgang in der aktuellen Legislatur eigentlich wegfallen würden, im Schulsystem zu belassen.

 

GANZTAG

Bis 2018 soll es in allen Schularten für jede Schülerin und jeden Schüler bis 14 Jahre ein bedarfsgerechtes Ganztagsangebot geben. Bayern hat in den vergangenen Jahren die Ganztagsangebote bereits erheblich ausgeweitet. Damit können Eltern Beruf und Familie leichter vereinbaren. Zudem unterstützen Ganztagsangebote die Chancengleichheit und eine begabungsgerechte, individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Wichtig auch bei diesem Thema: Wir wollen keine Ganztagspflicht, sondern Wahlfreiheit und bedarfsgerechte, passgenaue Angebote!
  • Die CSU-Fraktion hat mit einer eigenen Projektgruppe das Thema Ganztag auf die politische Agenda gesetzt und Vorschläge für die Umsetzung des Ganztags für Bayerns Schulen erarbeitet. Hauptziel: Familien durch passgenaue schulische und außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote eine größere Wahlfreiheit ermöglichen. Dabei sollen bewährte Konzepte wie Mittagsbetreuung und Hort beibehalten und um innovative Schulund Betreuungskonzepte ergänzt werden.
  • Mit der Ausweitung des Offenen Ganztags auf die Jahrgangsstufen 1–4, die sich derzeit im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren befindet und ab dem nächsten Schuljahr schrittweise in ganz Bayern umgesetzt werden soll, können in Zukunft noch mehr Schülerinnen und Schüler und deren Eltern von diesem attraktiven Angebot profitieren.
  • Bayern baut die Ganztagsangebote weiter massiv aus: Im Schuljahr 2015/16 gibt es an rund 80 Prozent der allgemeinbildenden Schulen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe I ein schulisches Ganztagsangebot, darunter ca. 4.400 offene Ganztagsgruppen und rund 7.000 Gruppen der Mittagsbetreuung.

HOCHSCHULEN

Die bayerischen Hochschulen setzen wichtige Impulse für Innovation und Fortschritt. Wir stärken unsere Hochschulen und investieren kraftvoll in ihre Zukunft.

 

  • Seit 2008 haben wir in Bayern über 50.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen.
  • Im Wintersemester 2014/15 ist die Zahl der Studierenden mit rund 376.400 eingeschriebenen Studentinnen und Studenten auf ein neues Rekordniveau gestiegen, 66.300 Studienanfänger wurden gezählt.
  • Die Baumaßnahmen im Ausbaukonzept umfassen ein Volumen von über 600 Millionen Euro. Zusätzliche Flächen in einer Größenordnung von mehr als 175.000 Quadratmetern wurden bereitgestellt.
  • Die Studienbeiträge wurden zum Wintersemester 2013/14 abgeschafft. Den Hochschulen werden den dadurch wegfallenden Einnahmen vollständig und dauerhaft ersetzt. Dadurch erhalten sie langfristige Planungssicherheit.
  • Mit dem Aktionsplan Demographischer Wandel, ländlicher Raum haben wir in die Hochschulen bis 2016 bereits knapp 309 Millionen Euro investiert. Damit werden die Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiekompetenzen in den Regionen spürbar vorangebracht.
  • Die vollständige Übernahme des BAföG durch den Bund ab 1. Januar 2015 macht es möglich, Hochschulen und Universitätsklinika in Bayern zusätzlich zu stärken: In den beiden Haushaltsjahren 2015 und 2016 stehen dadurch rund 283 Millionen Euro bereit, die vor allem für die Verbesserung der Grundausstattung, aber auch für die Stärkung der Regionen eingesetzt werden können.

 

Bild: Christina Steinbacher

Grafiken: Holger Prawitt; Christina Steinbacher

 

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