Traunstein herausragend

Landkreis Traunstein zählt zu den herausragenden Wirtschaftsregionen

Klaus Steiner

Bayern ist das Chancenland Nr. 1 in Deutschland und der Landkreis Traunstein ist eine der herausragenden Wirtschaftsregionen in Deutschland. Nirgends sonst in Deutschland haben die Menschen so viele Chancen – egal ob in der Ausbildung oder im Beruf, in der Schule oder beim Studium.

Die niedrigste Arbeitslosenquote (3,6 %) vor allem bei Jugendlichen, das geringste Armutsrisiko und die besten Lebensverhältnisse, sowohl im Bereich der Sicherheit als auch der Infrastruktur, finden wir in Bayern und besonders auch im Landkreis Traunstein.

Es sind viele Faktoren, die die Grundlage für die seit Jahrzehnten anhaltenden positiven Entwicklungen sind und die dazu geführt haben, dass Bayern von einem „Entwicklungsland“ innerhalb Deutschlands, von einem Nehmerland beim Länderfinanzausgleich, zum führenden Bundesland in Deutschland geworden ist, was innovative Unternehmen dazu bewegt, in Bayern und damit auch im Landkreis Traunstein Fuß zu fassen oder zu bleiben.

Die Verkehrsinfrastruktur, die Anbindung an die internationalen Märkte über Schiene, Straße und Flughäfen, eine vorausschauende Wirtschaftspolitik, insbesondere für den Mittelstand, oder die stabile Sicherheitslage sind wesentliche Eckpunkte bei der Standortwahl, besonders auch für exportorientierte Betriebe.

Ein weiterer, entscheidender und zentraler Standortfaktor ist aber auch das Bildungssystem. Gerade die von SPD und Grün regierten Bundesländer machen den Erfolg ihres Bildungssystems, bzw. ihrer Bildungspolitik, an der Zahl der Abiturienten fest und senken dazu die Standards. Dadurch vernachlässigen sie sträflich den Stellenwert der beruflichen Bildung und der dualen Ausbildung. Hier geht Bayern einen andern Weg. Während diese Länder mit der Gesamtschule Kindern mit unschädlichen Begabungen eine differenzierte Förderung erschweren, setzt Bayern auf ein differenziertes und durchlässiges Bildungssystem. Schwerpunkt ist dabei neben der akademischen Ausbildung, bzw. dem Studium, gleichberechtigt die berufliche Bildung und die duale Ausbildung.

Deswegen war und ist es mir als Mitglied im Bildungsausschuss ein besonders Anliegen, das mehrgliedrige Schulsystem zu erhalten und zu stärken.

Die differenzierte und individuelle Förderung des einzelnen Schülers, das Fördern seiner speziellen Fähigkeiten, ist die Antwort auf den bildungspolitischen Einheitsbrei der Gesamtschule.
Der Erfolg des dualen Systems gibt Bayern Recht. Gerade die mittelständischen Unternehmen, Handel, Handwerk und Gewerbe brauchen die Fachkräfte, die den Weg der dualen Ausbildung gehen. Das sind unsere Absolventen und Schüler aus den Mittel- und Realschulen aber auch den Förderschulen.

Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig der Erhalt der Hauptschule und die Weiterentwicklung zur Mittelschule waren. Ich bin stolz darauf, dass ich einen wesentlichen Anteil an dieser wichtigen bildungspolitischen Weichenstellung habe. Gleiches gilt für die individuelle Förderung von Kindern mit Handicaps. Unsere Förderschulen leisten hier hervorragende Arbeit und ermöglichen immer wieder Kindern den Mittelschulabschluß. Als Mitglied der interfraktionellen Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Inklusion in Bayern ist es mir gelungen, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen einen bayerischen Weg zu gehen, der vor allem die Förderschulen als Eckpfeiler der individuellen Vorbereitung auf das Berufsleben und damit der Inklusion sieht.

Die duale Ausbildung, also die Beschulung an beruflichen Schulen und die gleichzeitige Ausbildung in den Betrieben sind zu einem Exportschlager geworden.
Bei vielen Auslandreisen werden wir immer wieder auf diesen bayerischen Weg angesprochenen, der ein wesentlicher Eckpfeiler für die heimische, mittelständische Wirtschaft und Industrie ist und gerade jungen Fachkräften auch ohne Abitur beste Chancen eröffnet.

Es sind die Chancen und Möglichkeiten im Beruf, als Angestellter, als Selbständiger oder über die vielen Wege und Möglichkeiten auch ohne Abitur, durch berufliche Qualifikation auf eine Hochschule zu gehen.

Dieses erfolgreiche Bildungssystem dürfen wir nicht aufs Spiel setzen.

 

Klaus Steiner, MdL