Gemeindebesuch

Bildung, Wirtschaft und Entwicklung der Gemeinde Langenneufnach

Bei meinem Gemeindebesuch in Langenneufnach habe ich ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Themen geboten bekommen.

Den Auftakt machte ein Austausch mit der Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Fischach-Langenneufnach, Elisabeth Kick, im Rathaus. Dabei interessierte ich mich insbesondere für die Organisation einer Schule mit zwei Standorten im ländlichen Raum. Dies habe sich laut Schulleiterin Kick in den vergangenen Jahren bewährt und lasse sich gut organisieren. Auch der Austausch zwischen Schule und Kindergarten funktioniere hervorragend und kann den Schulanfängern den Start ins Schulleben dadurch erleichtern. Gerne nehme ich mit nach München, dass sich das Angebot von Lernentwicklungsgesprächen sehr gut etabliert hat und aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken ist.

Die zweite Station war der Besuch des Unternehmens Schwaben-Kunststoff. Geschäftsführer Alexander Kalhammer und sein Bruder Maximilian Kalhammer präsentierten ihren Betrieb, in dem bereits seit 1969 Kunststoff-Lagerbehälter für nicht brennbare, flüssige Chemikalien hergestellt werden. Dabei fühlt sich Schwaben-Kunststoff dem Umweltschutz verpflichtet und agiert nach dem Motto „Aggressives sicher im Griff“. Dies betrifft beispielsweise die passgenaue Anfertigung von Behältern für Salzsäure oder Natronlauge, von der die Kunden des Langenneufnacher mittelständischen Unternehmens profitieren. Hier werden hochwertige Spezialprodukte gefertigt, die weltweit dafür sorgen, dass gefährliche Stoffe sicher gelagert und portioniert werden können. Durch die eingehaltene hohe Qualität wird ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung einer gesunden und intakten Umwelt geleistet.

Der letzte Programmpunkt führte zurück ins Rathaus. Dort präsentierte Bürgermeister Josef Böck die aktuellen Vorhaben der Gemeinde und erörterte die Zukunftsperspektiven und Herausforderungen Langenneufnachs. Moderates Wachstum, die Entwicklung des Dorfplatzes und Infrastrukturprojekte wie der Breitbandausbau oder die Reaktivierung der Staudenbahn tragen wesentlich dazu bei, dass die Gemeinde ein attraktiver Wohnstandort im ländlichen Raum bleibt.

Langenneufnach hat wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Die Menschen finden hier den richtigen Mix zwischen innovativen Unternehmen und Nähe zur Natur.