Schrittmacher

Future-Shape | SensFloor® cares for you

Mehr Schutz und Sicherheit für langes Leben im eigenem Zuhause

Die Future-Shape GmbH in Höhenkirchen-Siegertsbrunn wurde 2005 von Christl Lauterbach gegründet und beschäftigt sich mit großflächigen Sensorsystemen auf textiler Basis. Die ursprüngliche Idee zur Entwicklung und Herstellung intelligenter Textilien als Sensoren für den Fußboden stammt aus ihrer Zeit in der Forschung der Firma Infineon. Entstanden ist das patentierte SensFloor® System bei Future-Shape.

Das SensFloor® Underlay ist nur 2,5mm dünn und kann unsichtbar unter jeder Art von Bodenbelag verlegt werden. Es können die Anwesenheit von Personen auf dem Boden, deren Laufrichtung und Geschwindigkeit erkannt werden. Damit können im Smart Home Bereich Licht und Klima gesteuert werden, Einbruch erkannt und Türen intelligent geöffnet werden. Eine sehr wichtige Funktion - besonders für alleinlebende Personen - ist die Sturzerkennung: Liegt eine Person auf dem Boden wird ein Alarm ausgelöst und damit schnell Hilfe geholt. Ein Notfall kann aber auch vorliegen, wenn sehr lange das Bett nicht verlassen oder die Toilette aufgesucht wurde. Auch hier ist es möglich Benachrichtigungen an Angehörige oder Pflegedienste zu schicken, um zu vermeiden, dass jemand hilflos alleine bleibt

Ein wichtiger Vorteil gegenüber Kamerasystemen: die Privatsphäre der Menschen wird gewahrt.

SensFloor für Pflegeheime und Kliniken

Im Pflegezimmer gibt der SensFloor Alarm über die Rufanlage, wenn eine Person auf dem Boden liegt. Aber das System kann sogar Stürze verhindern: Sobald eine Person nachts das Bett verlässt, wird ein Orientierungslicht angeschaltet, um Stürze im Dunkeln zu verhindern. Bei sturzgefährdeten Personen bekommt das Personal sofort eine Nachricht, wenn eine Aktivität im Zimmer erkannt wird. So kann das Pflegepersonals zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und helfen, bevor ein Sturz passiert.

Aber der Boden kann noch mehr: Er kann Ärzte und Pflegedienstleitung dabei unterstützen zu erkennen, wie es ihren Patienten und Bewohnern geht. Über Langzeitanalyse der Aktivität wird erkannt, ob es z.B. Schlafprobleme gibt oder sich das Sturzrisiko in letzter Zeit erhöht hat.  Eine drastische Veränderung in der letzten Zeit kann aber auch bedeuten, dass der Arzt die Medikamente neu einstellen muss. Die Wirkung der neuen Medikamente lässt sich dann auch später erkennen, wenn sich die Aktivität verändert hat.

Ein neuer Schritt in Richtung Medizintechnik: SensFloor® Med für die Ganganalyse

Future-Shape geht mit dem SensFloor System jetzt noch einen Schritt weiter: Im Rahmen einer Doktorarbeit werden Ganganalysen erstellt. Dabei gehen Personen über eine 6 Meter lange SensFloor Strecke, wobei das Gangbild, die Gehgeschwindigkeit und die Schrittlänge erfasst und protokolliert werden. Verschiedene neurologische Erkrankungen kann der Fachmann aus dem Gangbild erkennen. Das Ziel ist es prognostizieren zu können, wie sturzgefährdet eine Person ist, wie stark Asymmetrien im Gangbild z.B. nach einem Schlaganfall ausgeprägt sind oder wie gut die Fortschritte bei einer Reha sind.

Ein System – eine Vielzahl neuer Applikationen

Für einen Boden, der die Präsenz von Personen, ihre Anzahl und Geschwindigkeit erkennt, gibt es viele interessante Anwendungen und Forschungsgebiete. Hierzu zählen Sicherheits- und Multimedia-Anwendungen, sowie Messen von Besucherströmen im Retail-Bereich oder auf Messen. Auch Mensch-Maschine-Arbeitsplätze können mit SensFloor abgesichert werden und so komplett neue Arbeitsbereiche in der Industrie erschließen.

Referenzen

Die erste große SensFloor Installation wurde 2012 in 70 Zimmern und Badezimmern eines Pflegeheims in Pfaffenhoffen im Elsaß durchgeführt. Die hohe Zufriedenheit der Betreiber führte schon zu einigen Nachfolgeprojekten in Frankreich.

In Höhenkirchen-Siegertsbrunn wurden vor 1,5 Jahren im Rahmen des Europäischen Förderprojektes UNCAP (GA Nr. 643555) 10 von 72 Apartments im Seniorenzentrum „Wohnen am Schloßanger“ mit SensFloor ausgestattet. Dazu die Leiterin des Heims Irmgard Kaleve: “Damit können wir die Sicherheit der Bewohner erhöhen, ohne ihre Privatsphäre zu stören. Die Installation von Kameras ist für mich nie in Betracht gekommen - das fände ich einfach würdelos“.

Auf der IHM 2017 erhielt Future-Shape bereits zum 2. Mal den Bundespreis des Wirtschaftsministeriums für innovatorische Leistungen für das Handwerk, diesmal für die Neuentwicklung SensFloor® Med.

Kontakt

Christl Lauterbach
Geschäftsführerin

Christl.Lauterbach@future-shape.com
www.future-shape.com