Mein Lieblingsrezept

So schmeckt Heimat - Bayerische Dampfnudel

Für die Dampfnudeln:
 • 500 g Mehl
 • 20 g Hefe
 • 50 g Zucker
 • 1 Ei
 • ¼ l Milch
 • Prise Salz Zum Garen:
 • 125 g Zucker
 • 100 g Butter
 • 125 ml Milch

Wenn ich bayerische Dampfnudeln schmecke, fühle ich mich meiner Heimat nah! Dampfnudeln zählen zu den besonderen kulinarischen Spezialitäten des Freistaats und sind sowohl bei kleinen als auch großen Feinschmeckern beliebt.

Sie schmecken nicht nur lecker, sondern lassen mich an gesellige Abende im Kreise der Familie und Freunden zurückdenken. Oftmals sind es die Großeltern oder Eltern, die Kindern das Gericht nahebringen. So entstehen wertvolle Erinnerungen für das ganze Leben. Inzwischen koche ich die begehrten Dampfnudeln für meine Familie!

Mein Lieblingsrezept ist unkompliziert und schnell in der Zubereitung. Für vier Portionen braucht man 500 g Mehl, 20 g Hefe, 50 g Zucker, 1 Ei, ¼ Liter Milch und eine Prise Salz, welche allesamt gut vermischt werden. Den Hefeteig muss man im Anschluss mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, am besten sogar noch etwas länger. Viel Spaß bereitet das Formen der Dampferl, indem man zunächst eine faustdicke Rolle knetet und dann in neun Teile trennt und Knödel formt. Zu guter Letzt werden in eine Pfanne mit hohem Rand und Deckel 125 g Zucker, 100 g Butter und 125 ml Milch gegeben und die Dampferl darin bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten gegart, bis die Flüssigkeit vollständig verdampft ist. Dabei darf der Deckel auf keinen Fall hochgehoben werden (!), da sonst die Dampfnudeln zusammenfallen – eine Mammutaufgabe, wenn freudige Kinderaugen ungeduldig lauern!

Es gibt eine Fülle an Variationen von Dampfnudeln. Ich mag sie am liebsten süß und wie meine Kinder mit Vanillesoße oder Apfelmus als Beilage. Aber ich habe auch schon Kraut oder Gurkensalat dazu probiert. Eben das ist ja das Schöne: in Bayern kommt jeder auf seinen Geschmack!

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