Wirtschaft

Besuch der Milchwerke Schwaben

„Jetzt wissen wir was drin ist!“, nahm Landtagsabgeordnete und Europaministerin Dr. Beate Merk den Firmenslogan der Milchwerke Schwaben auf und betonte „die Milchwerke sind gut für die Zukunft aufgestellt“. Eine „goldrichtige Philosophie“ attestierte auch Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner den Milchwerken Schwaben bei seinem Besuch in Neu-Ulm.
Auf Einladung von Beate Merk ließ er sich zusammen mit Landrat Thorsten Freudenberger und Vertretern der Landwirtschaft den Betrieb mit 180 Mitarbeitern, 12 Azubis und einen Jahresumsatz von zuletzt 193 Millionen Euro zeigen, der die Marke Weideglück vertreibt. Vor allem die Investitionen in den Neubau der Käserei erwiesen sich für den genossenschaftlichen Betrieb als lohnende Entscheidung. „Gerade für die Landwirte zahlt sich das in einem überdurchschnittlichen Milchpreis aus“, hob Beate Merk lobend hervor.  Damit heben sich die Milchwerke Schwaben auch bayernweit positiv ab. „Spezialisierung“, „Veredelung“ und „Markenprodukte“ heißen die Strategien von Aufsichtsrat und Geschäftsführung. In diesem Sinne sind weitere Investitionen in Höhe von 15 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren geplant: u.a. in die Butterungsanlage, eine zweite Verpackungsstrecke für Joghurt in Ein-Kilo-Einheiten sowie in die Erweiterung des Käselagers, wie die Geschäftsführer Jakob Ramm und Karl Laible erklärten. Mit Spezialitäten und Veredelungen sich vom Markt und der Masse abzusetzen, sei richtig, auf Käse zu setzen ebenfalls. „Der Verbrauch steigt“, betonte Brunner, der auch für die Fragen der Vertreter Landwirtschaft u.a zur Düngeverordnung oder dem Projekt Landfrauen machen Schule Rede und Antwort stand.