Bilanz zum Ende der Legislaturperiode

Bildung und Erziehung

Als bayerischer Kultusminister setze ich mich für beste Lern- und Lehrbedingungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer in ganz Bayern ein. Natürlich ist es mir ebenso wichtig, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in meinen Heimatlandkreis Deggendorf am hervorragenden bayerischen Bildungssystem Anteil haben. Ich möchte an dieser Stelle eine kurze Bilanz ziehen und gerne auch auf laufende Maßnahmen eingehen.

 

Schulneubauten und Schulsanierungsmaßnahmen im Landkreis Deggendorf

Das A und O für ein positives Lernumfeld sind zeitgemäße Schulgebäude, die modernen Anforderungen standhalten. Ich freue mich sehr, dass eine Vielzahl an Neubau- und Sanierungsmaßnahmen im Landkreis Deggendorf abgeschlossen beziehungsweise auf den Weg gebracht werden konnte. Der Neubau des Deggendorfer Schulzentrums mit vier Schulen und rund 4.500 Schülerinnen und Schüler ist ein Meilenstein für den Landkreis Deggendorf. Künftige Generationen werden hervorragende Lernbedingungen vorfinden. Der Bau stellt den Landkreis als Sachaufwandsträger jedoch vor eine große finanzielle Herausforderung, da Gesamtkosten in Höhe von rund 127 Millionen Euro veranschlagt sind. Der Freistaat unterstützt den Neubau mit Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs deshalb großzügig. Bislang sind rund 53 Millionen Euro geplant.

Der erste Teil des Schulzentrums, das Robert-Koch-Gymnasium, wurde bereits fertiggestellt. Am 26. Juli 2017 wurde das Gebäude eingeweiht. Mit dem zweiten Bauabschnitt, der Berufsschule I, wurde im März 2018 begonnen. Die Baumaßnahme macht große Fortschritte.

Doch nicht nur das Projekt „Neubau des Deggendorfer Schulzentrums“ wurde angestoßen, sondern im gesamten Landkreis wurden Schulneubaumaßnahmen und Schulsanierungsmaßnahmen abgeschlossen oder auf den Weg gebracht, so beispielweise:

  • die Generalsanierung der Grundschule Oberpöring,
  • die Generalsanierung der Grundschule Stephansposching,
  • die Generalsanierung mit Umbau und Erweiterung der Staatl. Realschule Schöllnach inklusive Bau einer Doppelsporthalle,
  • der Umbau und die Erweiterung der Grundschule Ottmaring,
  • die Generalsanierung, der Umbau und die Erweiterung der Hauptschule „Abt Bernhard Hilz“ in Hengersberg,
  • der Neubau einer Turnhalle, eines Allwetterplatzes und einer Laufbahn an der Grundschule Aholming,
  • die Generalsanierung der Grundschule und Sporthalle in Künzing,
  • die Generalsanierung der Mehrzweckhalle/ Turnhalle an der Grundschule Moos,
  • die Erweiterung der bestehenden Grund- und Musikschule mit Räumen für die Ganztagsschule und den Hort in Plattling,
  • die Generalsanierung der Grundschule Osterhofen-Altenmarkt mit Integration der gebundenen Ganztagsschule,
  • der Neubau der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Musik in Plattling,
  • der Neubau des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Osterhofen.

Zwischen 2014 und 2018 unterstützte der Freistaat Bayern die kommunalen Hochbaumaßnahmen im Landkreis Deggendorf mit Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs mit über 21,8 Millionen Euro. Ich danke den Sachaufwandsträgern, die ihre Verantwortung ernst nehmen und mit ihren Investitionen in die Infrastruktur besten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Bildungspolitik im Landkreis Deggendorf schaffen.

 

Positive Ganztagsentwicklung an den Schulen im Landkreis Deggendorf

Bayern hat neben den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe in den vergangenen Jahren die schulischen Ganztagsangebote weiter deutlich ausgebaut. Ziel ist es, den Eltern mit ihren Kindern eine flächendeckende und bedarfsorientierte Versorgung mit verschiedenen Formen von Ganztagsangeboten unterbreiten zu können. Die Eltern haben dabei die Wahlfreiheit, ob ihre Kinder ein Ganztagsangebot besuchen oder nicht. Schulische Betreuungsangebote können in Form von Mittagsbetreuung, Angeboten des offenen Ganztags oder als gebundener Ganztag angeboten werden.

Die schulischen Ganztagsangebote für den Landkreis Deggendorf wurden seit dem Schuljahr 2013/2014 nochmals deutlich erweitert: So konnten seit dem Schuljahr 2013/2014 bis zum letzten Schuljahr 2017/2018 die Ganztagsangebote an den Schulen im Bereich der gebundenen Ganztagsschule um 3 Standorte und 12 Klassen und im Bereich der offenen Ganztagsschule um 9 Standorte und 23 Gruppen ausgebaut werden.

 

Angebot an Grund- und Mittelschulen

Dem bayerischen Kultusministerium ist es ein wichtiges Ziel, Kindern und Jugendlichen möglichst wohnortnah ein qualitätsvolles und differenziertes Bildungsangebot zu machen. Selbstverständlich gilt auch für die Grundschulen im Landkreis Deggendorf die Bestandsgarantie: Alle kleinen, rechtlich selbstständigen Grundschulen bleiben erhalten, wenn die Eltern vor Ort und die Kommunen das wünschen. Den erfreulicherweise wieder steigenden Schülerzahlen begegnen wir mit einer Einstellungsoffensive: Allein zum laufenden Schuljahr hat Bayern über 4.300 Lehrer neu eingestellt, darunter rund 1.700 für die Grundschulen. Den Herausforderungen stellt sich Bayern aber auch mit kreativen Instrumenten: So wurden Sondermaßnahmen zur Zweitqualifizierung von Realschul- und Gymnasiallehrkräften für die Grund- und Mittelschule aufgelegt, die sehr gut angenommen werden.

Besonders die verschiedenen Instrumente der Sprachförderung, die – wie etwa im Vorkurs Deutsch – Kindern mit und ohne Zuwanderungsgeschichte nutzen, wurden an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Deggendorf kontinuierlich weiter ausgebaut. Zum Schuljahr 2016/2017 wurde das Angebot zur Deutschförderung aufgrund des Zuzugs aus dem Ausland nochmals deutlich erweitert, denn schließlich ist Sprache der Schlüssel zur erfolgreichen Integration. Nach dem Grundsatz Fördern und Fordern wurden im Schuljahr 2016/2017 im Landkreis insgesamt acht Übergangsklassen eingerichtet, davon drei in der Stadt Deggendorf (an der St.-Martin-Grundschule und der St.-Martin-Mittelschule) und jeweils eine an der Mittelschule Hengersberg, der Grundschule Iggensbach, der Grundschule Altenmarkt, der Mittelschule Plattling sowie der Mittelschule Osterhofen. Ein Ausbau erfolgte auch bei den im letzten Schuljahr gebildeten fünf Deutschförderklassen an der St.-Martin-Schule Deggendorf (zwei Klassen), der Mittelschule Hengersberg, der Grundschule Plattling und der Mittelschule Plattling. Darüber hinaus wurden an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis 29 Deutschförderkurse eingerichtet. Im Schuljahr 2017/2018 wurden aufgrund des deutlich zurückgehenden Zuzugs insgesamt vier Übergangsklassen gebildet: drei an der St.-Martin-Grund- und -Mittelschule und eine an der Grundschule Altenmarkt. Daneben wird auch weiterhin bedarfsgerecht ein Angebot an Deutschförderklassen und Deutschförderkursen vorgehalten.

 

Berufsschulangebot in Deggendorf

Seit dem Schuljahr 2015/16 bewegen sich die Schülerzahlen der beiden Berufsschulen im Landkreis Deggendorf auf dem konstant hohen Niveau von rund 3.000 Schülerinnen und Schülern. Das hervorragende Bildungsangebot der beiden Schulen erstreckt sich über die Berufsvorbereitung für berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (inklusive der Angebote für berufsschulpflichtige Flüchtlinge und Asylbewerber) bis hin zum berufsschulischen Anteil der anerkannten Ausbildungsberufe des dualen Systems in rund 50 Ausbildungsberufen. Diese reichen vom Anlagenmechaniker in der Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik über die kaufmännischen Ausbildungsberufe bis hin zum Zerspanungsmechaniker.

 

Individuelle Entwicklung steht im Vordergrund

Das bayerische Bildungssystem hat einen hervorragenden Ruf. Zahlreiche Studien belegen seit Jahren die Erfolge. Wir stehen für ein mehrgliedriges Bildungssystem, das die Begabung jedes Einzelnen in den Mittelpunkt rückt. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern eine Auswahl an Schularten an, die auf ihre Talente und Begabungen abgestimmt sind. Gleichzeitig ermöglichen wir ihnen jeder Zeit eine Weiterentwicklung. Denn jeder Abschluss ermöglicht einen Anschluss an eine andere Schulart. Auch bei uns im Landkreis Deggendorf ist dies vielgliedrige Schulsystem fest verankert, von spezialisierten Förderzentren, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen. Die Bildungslandschaft bei uns im Landkreis ist vielseitig, die Schülerinnen und Schüler haben ab der Grundschule alle Möglichkeiten, sich individuell zu entwickeln.

 

Das Bildungspaket

Mit dem Bildungspaket „Für Bildung begeistern! Fördern, Fordern, Forschen“  tätigen wir nun weitere wichtige Investitionen in die Zukunft junger Menschen. Wir werden in den kommenden Jahren 2.000 zusätzliche Stellen an unseren Schulen schaffen – von den Förderschulen über die Grund- und Mittelschulen zu den Realschulen und den beruflichen Schulen.

Konkret bedeutet das:

  • Wir stärken die frühkindliche Bildung mit dem Ausbau hochwertiger Kinderbetreuung.
  • Wir bauen die Inklusion aus bzw. stärken die Förderschulen, indem wir ab 2018 zusätzliche Stellen für die Förderschulen zur Verfügung stellen. Außerdem erhöhen wir durch die Einrichtung neuer Lehrstühle die Ausbildungskapazitäten in München und Würzburg und wir richten 2019 erfreulicherweise auch in Regensburg einen Ausbildungsstandort ein.
  • Wir stärken die Unterrichtsversorgung an den Grund- und Mittelschulen sowie an den Realschulen, indem wir die Mobile Reserve an Grund- und Mittelschulen 2018 um 50 Stellen aufstocken und im Rahmen der Integrierten Lehrerreserve an Realschulen insgesamt 100 Stellen schaffen.
  • Außerdem haben wir die „Zukunftsinitiative Berufliche Bildung“ eingeleitet. Ich sage ganz bewusst, akademische und berufliche Bildung sind gleichwertig. Bayern und Deutschland brauchen auch Spitzenhandwerker und -facharbeiter. Mit der Zukunftsinitiative setzen wir deshalb neue Akzente: Wir erhöhen den Meisterbonus auf durchschnittlich 1.500 Euro, wir gewähren Investitionsförderungen in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, wir unterstützen Exzellenzzentren für berufliche Bildung (Industrie 4.0) und wir stärken die Unterrichtsversorgung an den beruflichen Schulen (Berufsschulen sowie Fachober- und Berufsoberschulen) durch 50 Stellen in 2018 und weitere 50 Stellen in 2019.
  • Mit unterschiedlichsten Maßnahmen fördern wir im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für den Schul- und Hochschulbereich hochbegabte und besonders leistungsfähige junge Menschen. Ziel dieses übergreifenden Gesamtkonzepts ist es, alle Begabungspotentiale aktiv zu erschließen, unabhängig von schulischem Werdegang und sozialer Herkunft.
  • Wir stärken die Schulleitungen mit zusätzlicher Leitungszeit und die Schulverwaltungen mit zusätzlichen Kräften.

Zusätzlich zu den bereits 2.000 beschlossenen Stellen werden wir in den nächsten Jahren noch weitere 2.000 Lehrerstellen schaffen. Ebenso wollen wir die Schulsozialarbeit mit 500 Kräften stärken. Beides hat unser Ministerpräsident Dr. Markus Söder in seiner Regierungserklärung angekündigt.

 

Das neue bayerische Gymnasium

Auch das weiterentwickelte neue bayerische Gymnasium ist Bestandteil des Bildungspakets. Ab dem kommenden Schuljahr 2018/2019 startet das neunjährige Gymnasium mit der Möglichkeit zur individuellen Lernzeit. Das künftige bayerische Gymnasium bietet mehr Zeit, mehr Qualität und mehr Individualität. Dies ist auch entscheidend. Denn unsere Schülerinnen und Schüler bringen heute zum Teil andere Voraussetzungen mit. Eine Klasse 2018 ist deutlich heterogener, als sie es vor zehn oder zwanzig Jahren war. Zugleich sind durch den gesellschaftlichen Wandel – Stichpunkt Digitalisierung und Globalisierung – die Anforderungen an unsere jungen Menschen deutlich gestiegen.

Mit dem neuen bayerischen Gymnasium können wir den Schülerinnen und Schülern mehr Zeit geben und neue Akzente setzen: So erhält die digitale Bildung einen ganz neuen Stellenwert, die politische Bildung mit ihren Leitfächern wird ausgebaut. Außerdem wird die Anzahl der Unterrichtsstunden am Nachmittag gesenkt. Das hilft Kindern und Jugendlichen auf dem Land, die mit dem Bus oder Bahn nach Hause fahren müssen. Wir wollen aber auch künftig besonders leistungsstarken Schülerinnen und Schülern ermöglichen, das Gymnasium in acht Jahren zu durchlaufen. Sie werden in eigens eingerichteten Modulen in der Mittelstufe pädagogisch und fachlich so vorbereitet, dass sie die 11. Jahrgangsstufe überspringen und erfolgreich ihren Weg in der Qualifikationsphase fortsetzen können.

Das neue bayerische Gymnasium wird übrigens deutlich mehr Lehrerinnen und Lehrer als bisher bekommen: Bis 2025 insgesamt 1.000 zusätzlich!

 

Digitale Klassenzimmer

Neben dem Bildungspaket, das allen Schulen in Bayern, auch den Schulen im Landkreis Deggendorf zugutekommt, stellen wir mit unserem Masterplan BAYERN DIGITAL II die Weichen für Bayerns digitale Zukunft. Wir werden in den kommenden fünf Jahren einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag zusätzlich in unsere Schulen investieren. Wichtig zu betonen ist: Die Technik soll der Pädagogik dienen, nicht umgekehrt. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Damit die Sachaufwandsträger - sei es staatlich oder privat - die digitalen Klassenzimmer einrichten können, haben wir eine neue Förderrichtlinie für die digitale Ausstattung für Bayerns Schulen aufgelegt. Der Freistaat übernimmt bis zu 90 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, insgesamt stellen wir eine Fördersumme von 212,5 Millionen Euro zur Verfügung. 50.000 digitale Klassenzimmer können damit eingerichtet werden. Für die Umsetzung im Landkreis Deggendorf habe ich bereits Gespräche geführt, erste Anträge wurden schon gestellt. Darüber hinaus verbessern wir die IT-Ausstattung und die Einrichtung integrierter Fachunterrichtsräume an Bayerns Berufsschulen. Wir statten die Schulen, an denen angehende Lehrkräfte ausgebildet werden, mit moderner IT-Infrastruktur aus. Und schließlich unternehmen wir dazu die größte Fortbildungsoffensive für Lehrkräfte, die es bisher in Bayern gab.

 

Vereinbarung von Familie und Beruf - Bayerisches Familiengeld

Die „Jüngsten“ der Gesellschaft, unsere Kinder, sind unsere Zukunft. Deshalb wollen wir, dass Eltern Familie- und Berufsleben harmonisch und selbstbestimmt miteinander vereinbaren können. Die Aufgabe des Staates ist es nicht, Eltern vorzuschreiben, wie sie leben müssen, sondern der Staat muss Eltern bestmögliche Rahmenbedingungen bieten, damit diese für sich und ihre Kinder ihre ganz persönliche Lebensgestaltung verwirklichen können. Wir ermöglichen deshalb Beides: Wir schaffen Betreuungsplätze auf der einen Seite, lassen aber auch Wahlfreiheit für Eltern auf der anderen Seite zu.

Bei den Betreuungseinrichtungen hat der Freistaat Bayern in den letzten 10 Jahren unglaublich viel geleistet: Drei Sonderinvestitionsprogramme mit einem Gesamtvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro wurden für den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren aufgelegt. Bayern bietet bundesweit hervorragende Förderbedingungen für die Kinderbetreuung. Wir unterstützen die Kommunen bei der Aufgabe, genügend Kinderbetreuungsplätze zu schaffen, tatkräftig. Und diese Unterstützung zahlt sich aus: Seit 2006 haben Bayerns Kommunen ihre Kindertageseinrichtungen um 28 Prozent steigern können. Die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren wurde seit 2008 sogar um 188 Prozent gesteigert. Mit dem 4. Sonderinvestitionsprogramm, das im letzten Jahr startete, können wir zudem nun erstmals auch Betreuungsplätze von Geburt bis zum Schuleintritt fördern.

Aber nicht nur Quantität ist uns wichtig, sondern auch Qualität hat in Bayern hohe Priorität: Individuelle Betreuung wird großgeschrieben. Wir haben seit 2007 den Anstellungsschlüssel kontinuierlich verbessert, damit Erzieherinnen und Erzieher mehr Zeit für die Kinder haben. Wir haben die Zahl der Fachkräfte in bayerischen Kindertageseinrichtungen seit 2006 um 103 Prozent gesteigert. Väter und Mütter können sich somit sicher sein, dass ihre Kleinen bestens betreut werden.

Mit dem neuen Bayerischen Familiengeld, das seit Herbst 2018 ausbezahlt wird und circa 250.000 Kindern in Bayern zu Gute kommen wird, geben wir allen Familien unabhängig vom Einkommen  Geld in die Hand, das sie nach ihren ganz persönlichen Bedürfnissen einsetzen können. Familienentwürfe werden somit nicht gegeneinander ausgespielt, sondern alle Eltern entscheiden für sich, was das Beste für Sie und ihre Kinder ist.

 

Betreuungsangebote im Landkreis Deggendorf ausgebaut

Auch im Landkreis Deggendorf wurde kräftig in den Ausbau professioneller Betreuungsangebote investiert, um für Eltern umfassende Angebote vorzuhalten. Seit Beginn der Legislaturperiode wurden 226 neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen.

Neu geschaffene Plätze für Kinder unter 3 Jahren in dieser Legislaturperiode (ohne 4. Sonderinvestitionsprogramm):

Kommune

Neu geschaffene Plätze

Förderung durch den Freistaat aus Richtlinie „Kinderbetreuungsfinanzierung“

Stadt DEG Mietraching

12

144.800 €

DEG Hafenbrädl Kindergarten

12

322.900 €

DEG Little Duck

12

29.000 €

DEG Kindergarten Rettenbach

12

117.600 €

Gemeinde Grattersdorf

8

124.200 €

Gemeinde Grafling

6

48.000 €

Gemeinde Auerbach

12

292.700 €

Gemeinde Künzing

10

33.000 €

Gemeinde Moos

2

-

Gemeinde Offenberg

12

257.100 €

Markt Schöllnach

12

69.000 €

Markt Hengersberg

24

235.200 €

Gemeinde Iggensbach

12

87.000 €

Gemeinde Bernried

24

-

Gemeinden Lalling/ Hunding

2

-

 

Darüber hinaus wurden aus dem aktuellen Förderprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ (4. Investitionsprogramm)  neben Krippenplätzen erstmals auch Betreuungsplätze in Kindergärten gefördert:

Kommune

Weitere neue Plätze

Förderung durch das Förderprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“

Stadt Deggendorf

Fischerdorf

eröffnet am 3.9.2018

 

18 Krippenplätze/

60 Kindergartenplätze

 

723.000 €

Stadt Osterhofen

Altenmarkt

eröffnet am 3.9.2018

24 Krippenplätze/

50 Kindergartenplätze

626.000 €

Gemeinde Stephansposching

Michaelsbuch

eröffnet am 3.9.2018

12 Krippenplätze/

25 Kindergartenplätze

154.000 €

Gemeinde Lalling/ Hunding

(derzeit noch im Bau, geplante Eröffnung vorauss. Anfang 2019)

6 Krippenplätze/

25 Kindergartenplätze

Lalling 86.000 €

Hunding 84.000 €

Stadt Plattling

(Spatenstich am 19.9., geplante Eröffnung voraussichtlich im September 2019)

50 Kindergartenplätze

349.000 €

 

Insgesamt gibt es im Landkreis Deggendorf derzeit 653 Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen nach dem BayKiBiG für Kinder unter 3 Jahren. Hinzu kommen die zusätzlichen Betreuungsmöglichkeiten in der Kindertagespflege. Fast alle Gemeinden halten ein eigenes Angebot vor. Darüber hinaus stehen derzeit 3.617 Kindergartenplätze und 166 Hortplätze zur Verfügung (Stand 11.9.2018).

 

Bild: Schöfbeck

Auch interessant
Seit 20 Jahren im Bayerischen Landtag
Ein „Danke“ für Ihr Vertrauen
Bernd Sibler zieht Bilanz über die Fortschritte im Landkreis Deggendorf in dieser Legislaturperiode.
Bilanz zum Ende der Legislaturperiode
Ländlicher Raum und Kommunen
26 Kommunen im Landkreis bilden die Grundlage für das Leben von 117.000 Menschen. Als Rückgrat des ländlichen Raums unterstützen wir sie besonders.
Bilanz zum Ende der Legislaturperiode
Hochschule, Forschung und Wissenschaft
Die TH Deggendorf ist das „Zugpferd“ für die Region Deggendorf. Wir konnten sie absolut positiv weiterentwickeln.
Bilanz zum Ende der Legislaturperiode
Kultur und Kunst
Hochkarätige Kultur und Kunst in der Region und eine bestmögliche Förderung für den Landkreis Deggendorf sind mir ein Herzensanliegen.
Meine Bilanz über Herrn Sibler
Bürgerinnen und Bürger kommen zu Wort
Meine Bilanz für den Landkreis Deggendorf
im Video
Lesen Sie mehr
zum Schwerpunkt "Bildung"
Lesen Sie ein Interview mit Kultusminister Sibler sowie mehr zum Thema Inklusion und der wissensch. Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien.
Lesen Sie mehr
zum Schwerpunkt "Heimat"
"Heimat ist ein Gefühl", sagt unser stellvertrender Landrat Roman Fischer.
Lesen Sie mehr
zum Schwerpunkt "Zusammenhalt"
Mehr über das Ehrenamt im Landkreis Deggendorf, den Hospizverein Deggendorf e.V. und ein Interview mit Kreisbrandrat Alois Schraufstetter.
Lesen Sie mehr
zum Schwerpunkt "Innovation"
Moderne Mobilität: Die Technik kommt auch aus unserem Landkreis Deggendorf.
Lesen Sie mehr
zum Schwerpunkt "Sicherheit"
Lesen Sie ein Interview mit dem niederbayerischen Polizeipräsidenten Josef Rückl und mehr zur Eröffnung der modernen Polizeiinspektion Plattling.