Hohenberg

Burg Hohenberg: Freistaat gibt Objekt nicht auf

Nach dem Rückzug der Stiftung Sudetendeutsches Sozial- und Bildungswerk von der Burg Hohenberg, hat der Freistaat Bayern als Eigentümer den Weg für eine neue Nutzung freigemacht. Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Martin Schöffel hat Staatssekretär Josef Zellmeier, vom Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die Burg Hohenberg besucht und zusammen mit Vertretern der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) und des Staatlichen Bauamts die aktuellen Pläne zur Fertigstellung der Gebäude für die Wiederinbetriebnahme der Burg Hohenberg als Jugendbegegnungsstätte vorgestellt.

Dringend erforderlich ist unter anderem die Erneuerung der Brücke zum Torturm. Sie stellt die einzige Zuwegung zum Burghof dar und ist sowohl für die Baustellenanlieferung als auch danach bei Wiederinbetriebnahme der Burg als Jugendherberge notwendig. Daneben werden 2018 im Rahmen des Bauunterhalts auch Arbeiten an diversen Wehr- und Turmanlagen durchgeführt.

Im Rahmen der großen Baumaßnahme soll dann das Fürstenhaus mit großzügigen Gemeinschafts- und Tagungsräumen sowie Speisesaal ausgebaut werden. Der bisherige Anbau wird aufgestockt und mit Gefängnisturm und Vorburg zeitgemäß in kleineren Einheiten für Übernachtung ausgebaut. Insgesamt sollen 110 – 115 Betten entstehen und damit bis zu drei Schulklassen oder Gruppen parallel in der Burg beherbergt werden können. Der Burginnenhof und der Aussichtsturm sollen auch nach der Wiederinbetriebnahme der Burg als Jugendbegegnungsstätte öffentlich zugänglich bleiben.

Im Rahmen seines Besuchs hat Zellmeier für die anstehenden Arbeiten die volle Unterstützung durch das Bauministerium zugesagt. „Das ist keine Standartbaustelle - diese Burg ist ein Kleinod für die Stadt Hohenberg und für die Region! Sie soll auch unter völkerverbindenden und touristischen Aspekten wieder zu einem Anziehungspunkt für das Fichtelgebirge werden“, so Zellmeier. Noch vor der Sommerpause - voraussichtlich im Juni -  werde der Haushaltsauschuss mit der Maßnahme befasst sein. Nach den Beschlüssen des Haushaltsausschusses können dann Ausschreibungen durchgeführt und die Finanzmittel für die weitere Sanierung bereitgestellt werden. Im nächsten Jahr soll der Innenausbau im Fürstenhaus mit Anbau und im Gefängnisturm beginnen.

„Der Freistaat Bayern investiert kraftvoll in die Sanierung der Burg Hohenberg. Die neuen Planungen zur Konzeption einer Jugendbegegnungsstätte sind sehr interessant und attraktiv. Es wird nach meiner Auffassung eine der schönsten Jugendherbergen Bayerns, noch dazu in einmaliger Lage“, so MdL Martin Schöffel. „Die umfassende Sanierung liegt im Interesse aller, die Maßnahme muss mit Hochdruck weitergeführt werden, um in wenigen Jahren wieder die komplette Immobilie mit Leben zu erfüllen. Ich danke der Bayerischen Staatsregierung für ihren Einsatz um diese besondere staatliche Immobilie. Für den Tourismus in der Region wird die Jugendbegegnungsstätte sicherlich einen spürbaren Schub bringen“, so Schöffel abschließend.

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