Selb

Neue Fahndungseinheit: Ansiedlung der Bayerischen Grenzpolizei in Selb

Mit der Einführung der neuen Bayerischen Grenzpolizei am 1. Juli führt auch die Selber Fahndungseinheiten die Bezeichnung Grenzpolizei. Damit werden die Kompetenzen bei der Bekämpfung der illegalen Migration und der grenzüberschreitenden Kriminalität weiter ausgebaut.

In einem Schreiben an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann hatte der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel für die Stadt Selb als möglichen Standort für die neue Bayerische Grenzpolizei geworben, nachdem Ministerpräsident Markus Söder erstmals die Gründung einer solchen neuen Einheit bekanntgegeben hatte.

MdL Martin Schöffel: „Ich finde es hervorragend, eine eigene Einheit im Grenzraum zu haben, die gerade Kriminalität im Zusammenhang mit dem Grenzübertritt bekämpft. Als Standort in Oberfranken für eine Inspektion der Grenzpolizei war Selb besonders geeignet. Schon zuvor war dort ja die Polizeiinspektion Fahndung (PIF) angesiedelt. Sie hat in der Vergangenheit  eine Vielzahl von grenzüberschreitender Kriminalität wie Autodiebstahl, illegalen Drogenhandel, Hausaufbrüche im Grenzgebiet sowie viele andere Delikte aufgedeckt und die Täter dingfest gemacht. Und auch bei Notrufen in Selb und Umgebung waren die Beamten der PIF schnell und kompetent zur Stelle. Ich bin sicher, dass die PIF Selb ein wichtiger Standort der neuen Bayerischen Grenzpolizei sein wird. Selb ist ebenfalls Standort einer PI der Bundespolizei. Eine enge Zusammenarbeit beider Einheiten hat sich bewährt“, so Schöffel.

Selb war bereits früher bis zu ihrer Auflösung/Umbenennung Standort einer Grenzpolizeiinspektion.

„Die Gründung der Grenzpolizei bringt Verbesserungen für die Einheit in Selb und die Sicherheitslage in der Region. Selb wird von zusätzlicher technischer Ausstattung und den für die nächsten Jahre angekündigten Personalverstärkungen profitieren. Ich halte es aus mehreren Gründen für dringend notwendig, die Polizei im Grenzraum zu Tschechien zu stärken und den Grenzverkehr lückenlos zu beobachten und stichpunktartig zu kontrollieren“, so Schöffel abschließend.

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