Heimatvertriebene leisten wichtigen Beitrag für lebendige Erinnerungskultur.

Europa bietet neue Heimat.

Augsburg beheimatet zwei außergewöhnliche Museen: die Neudecker Heimatstube und die Reichenberger Heimatstube. Die Heimatstuben sind eine wahre Schatzkammer einer lebendigen Erinnerungskultur. Ich danke den Vorständen Urd Rothe und Hans-Georg Pieke (Reichenberger Heimatstube Foto links) und Josef Grimm, Herbert Götz und Anita Donderer (Neudecker Heimatstube Foto rechts) für den engagierten Einsatz als "Brückenbauer" für den gegenseitigen Dialog und die interkulturelle Aussöhnung. Hier kann man auch mit Augenzeugen ins Gespräch kommen und erfahren, wie beispielsweise 7.200 Neudecker Sudetendeutsche gezielt nach Augsburg kamen.

Auch andere Vertriebenenverbände leisten großartige ehrenamtliche Arbeit in Augsburg. Im "Haus der Begegnung" engagieren sich Deutsche aus Russland, banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen und viele mehr mit wichtigen Informationsveranstaltungen, schaffen Berührung und leisten wichtige Unterstützungsarbeit für die Menschen vor Ort. Dafür möchte ich ein ganz herzliches Danke sagen!

Hier zeigt sich einmal mehr die ganze Stärke Europas und der Europäischen Union. Der gegenseitige Austausch, die Völkerverständigung, gemeinsame Aktionen und gegenseitiges Kennenlernen wären ohne die Unterstützung der EU, das Aufweichen der Grenzen und die vielen Kooperationen so nicht möglich. Diese Chancen wollen wor nützen, um gerade jüngere Generationen daran zu erinnern, dass Friede und ein konstruktivews Miteinander in Europa noch längst keine Selbstverständlichkeit sind.