Inklusion: "Bereits viel erreicht!"

"Durch gezielte Förderung mehr Teilhabe ermöglichen!"

 

Auch 10 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention bleibt das Thema Inklusion für Menschen mit Handicap ein Kernanliegen der CSU-Landtagsfraktion. Unter der Leitung von Landtagsabgeordnetem Norbert Dünkel hat die Arbeitsgruppe Inklusion in dieser Woche ihre Arbeit im Bayerischen Landtag aufgenommen.

„Die Arbeitsgruppe bringt Abgeordnete, Vertreter sozialer Wohlfahrtsverbände, Schulträger und den neu ernannten Behindertenbeauftragten der Staatsregierung, Holger Kiesel, zusammen und garantiert so, dass wir uns weiter konstruktiv, pragmatisch und bedarfsorientiert für Inklusion und Förderschulen an den Schulen in Bayern einbringen - zum Wohle von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften.“, erklärt Dünkel zu Beginn der Sitzung. Ebenfalls mit dabei, die ehemalige Sozialministerin Christa Stewens und der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion MdL Thomas Huber.
 

„Bereits viel erreicht“

Norbert Dünkel leitet die Arbeitsgruppe Inklusion bereits seit 2013. Seither wurde die Zahl der Stellen zur Unterstützung der Lehrkräfte für Inklusion und Integration an Regelschulen um jährlich 100 erhöht. Aber auch  die Förderschulen erhalten pro Jahr 100 neue Stellen. Weiterhin wurden für den Aufbau von Multiprofessionellen Teams aus Sozialpädagogen und weiteren Fachkräften, ab 2018 ebenfalls 100 neue Stellen pro Jahr beschlossen. Um diese Stellen fachlich besetzen zu können wurden auf Dünkels Initiative hin an den Universitäten Würzburg und der LMU München neue Lehrstühle für Sonderpädagogik gegründet und ab Herbst 2019 ein neuer Studiengang mit 3 Lehrstühlen und 13 Stellen an der Universität Regensburg eingerichtet. Dadurch ist es möglich, in Regensburg den Lehrbetrieb bereits im Wintersemester 2020 aufzunehmen.
 

Ambitioniertes Programm

Für Norbert Dünkel sind diese Erfolge jedoch kein Grund zum nachlassen: „Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode bereits viel erreicht, müssen diesen Weg in den nächsten Jahren jedoch konsequent fortsetzen. Wir verfolgen daher – ausgehend von der Modellregion Inklusion Kempten - eine regional jeweils angepasste Entstehung weiterer Modellregionen Inklusion, die Installierung von Inklusionsbeauftragten in den Regierungsbezirken und eine Stärkung der Inklusion an weiterführenden Schulen.“