EU-Förderungen

Europa im Landkreis Forchheim

Michael Hofmann
Brüssel ist oft gar nicht so weit weg, wie man denkt. Auch unser Landkreis profitiert von Fördermitteln der EU, die vielen so wohl gar nicht bekannt und bewusst sind.
Ganz aktuell steht ein Projekt in Bammersdorf in der Marktgemeinde Eggolsheim kurz vor der Fertigstellung. Dort wird der Dorfplatz neu gestaltet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 400.000 Euro, es wird mit EU-Mitteln in Höhe von 117.000 Euro im Rahmen der „kleinen Dorferneuerung“ gefördert. Die finanzielle Unterstützung bei solchen kleineren Infrastrukturprojekten dient der nachhaltigen  Verbesserung der Lebens-, Wohn- und Arbeitsverhältnisse auf dem Lande. Dadurch wird die Innenentwicklung der Dörfer unterstützt.

Weitere Beispiele von EU-Förderungen im Landkreis Forchheim:
 
  • In der Förderperiode 2007 bis 2013 kamen dem Projekt „Grünes Klassenzimmer“ im Wildpark Hundshaupten EU-Mittel in Höhe von 136.000 Euro zugute. Das Grüne Klassenzimmer versteht sich als konkreter Raum für Kurse, ist aber auch als Idee zu begreifen, den gesamten Wildpark zum Lernort zu machen.
  • Mit einem Fünftel der Gesamtkosten von rund 310.000 Euro unterstützte die EU die Wiedereröffnung des Höhenfreibades Gößweinstein.
  • Von 2015 bis 2018 unterstützt die EU den Landkreis Forchheim bei der Umsetzung des Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“. Dessen Ziel ist es, die Beschäftigungsfähigkeit von jungen Menschen im Alter von 12 bis 16 Jahren zu verbessern, die schlechte Berufsperspektiven durch einen fehlenden Schulabschluss oder Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in einen Beruf haben.
  • In der laufenden Förderperiode unterstützt die EU den Ausbau des Kreislehrbienenstandes Lützelsdorf zu einem Informations- und Schulungszentrum mit ca. 64.000 Euro. Ziel ist es, anerkannte    Bienenhaltung sowie neue Forschungsergebnisse zu vermitteln. Dabei soll der Austausch untereinander und mit externen Fachleuten und Bieneninstituten im Mittelpunkt stehen.
  • Die EU förderte auch den Bau des Erlebnismuseums „Rote Mauer“ in der Sankt Veit-Bastion, dem ältesten Teil der Festung Forchheim.