Hand aufs Herz

Drei Fragen an Frau Staatsministerin Kerstin Schreyer zum Themenbereich Kommune

Herzkammer: Was gefällt Ihnen an Ihrer Heimatkommune besonders?

Kerstin Schreyer: Mir gefallen viele Dinge an meiner Heimatkommune. Von Unterhaching aus ist man zum einen sehr schnell in der Stadt, aber auch ganz schnell im Wald und gleich im Süden in den Bergen. Der Hachinger Bach und die Hachinger Haid gefallen mir. Am meisten mag ich natürlich meine Lieblingseisdiele.

Herzkammer: Warum sind Kommunen wichtig?

Kerstin Schreyer: Die Selbstverwaltung vor Ort ist wichtig, denn vor Ort wissen die Menschen am besten, wo der Schuh drückt. Kindergärten, Schulen, Straßen, Entsorgung – alle diese Pflichtaufgaben müssen die Kommunen erfüllen. Deshalb ist es auch wichtig, dass sie ausreichend Unterstützung vonseiten des Bundes und des Landes erhalten. Sie bekommen vom Freistaat sehr viel Geld, um diesen Aufgaben auch gerecht zu werden. Ich bin für die Kommunen aus meinem Stimmkreis immer ansprechbar und setze mich gerne für sie ein.  

Herzkammer: Was sollte sich in der Kommunalpolitik ändern?

Kerstin Schreyer: Die Kommunen bekommen vom Bund immer mehr Aufgaben übertragen. Dafür benötigen sie eine solide Finanzausstattung. Wir stellen in diesem Jahr in Bayern mit 9,97 Milliarden Euro den Kommunen so viel Geld zur Verfügung wie noch nie vorher. Ich bin aber auch der Meinung, dass Geld allein nicht ausreicht. Wir müssen Bürokratie abbauen, damit die Kommunen sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können.