Das Technologiezentrum Augsburg (TZA) gilt als Herzstück des Augsburger Innovationsparks.

Der Augsburger Innovationspark

Das Technologiezentrum Augsburg (TZA) gilt als Herzstück des Augsburger Innovationsparks. Auf einer 70 Hektar großen Fläche ist der Innovationspark einer der größten seiner Art in ganz Europa. Das neu entstandene Gebäude bietet Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen ein einzigartiges Umfeld für Forschung und Entwicklung in den Bereichen Digitalisierung und Ressourceneffizienz rund um das Thema Industrie 4.0. 28 Mio. € wurden von der Stadt Augsburg und vom Freistaat Bayern in das Projekt bereits investiert. Darüber hinaus fördert der Freistaat Bayern mit der Initiative "Positionierung des Wirtschaftraums Augsburg mit dem Augsburger Innovationspark als Kompetenzregion für Ressourceneffizienz", die noch bis Ende 2017 läuft mit rund 300.000 Euro aus dem Bereich des Regionalmanagements. In direkter Nachbarschaft zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinem „Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie“ und den Fraunhofer Projektgruppen „Funktionsintegrierter Leichtbau“ und „Ressourceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen“ entsteht nahe der Universität ein neuer Campus mit internationaler Strahlkraft.
Die Augsburg Innovationspark GmbH vernetzt die Technologiebereiche Leichtbau und Faserverbund, Mechatronik und Automation, Umwelttechnologie und IT, fördert die Kommunikation zwischen den Fachdisziplinen und unterstützt den Innovationsprozess zur effizienten Nutzung von Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Im Schulterschluss mit dem 2012 prämierten Spitzencluster M.A.I. Carbon und der Expertise des Carbon Composites e.V. soll die enorme Hebelwirkung bei der Akquise von Fördermitteln und der Ausbau international anerkannter Spitzenforschung weiter vorangetrieben werden. Dadurch sollen hocheffiziente Produktionsprozesse und global wettbewerbsfähige Produkte entstehen, von denen künftig auch verstärkt die Wertschöpfung der KMU-Ebene gesteigert werden soll.   
„Vom Sportkanu über das Cello, bis zum Formel 1–Boliden oder einem ganzen Flugzeug: Kohlenstofffasern lassen sich dank ihrer Flexibilität nahezu überall einsetzen, wo Festigkeit und Belastbarkeit gefragt sind. Gleichzeitig gibt es kaum ein Material, das so wenig Gewicht auf die Waage bringt. Kein Wunder, dass auch die Automobilindustrie diese Wunderfaser entdeckt und den Karosseriebau z.B. für die Elektroautos zur Serienreife entwickelt hat. Bei PKW mit konventionellen Verbrennungsmotoren kann bereits durch eine Gewichtsreduzierung von 100 kg der Kraftstoffverbrauch zwischen 0,3 l/100 km und 0,5 l/100 km gesenkt werden. Die industrielle Bedeutung dieses Rohstoffs ist daher unbestritten“, unterstreicht Hintersberger die enorme Bedeutung des Innovationsparks.