Kempten und Oberallgäu

Am Puls der Digitalisierung

Kleine und mittelständische Familienbetriebe, aber auch weltweit tätige Unternehmen und zahlreiche „hidden champions“ prägen die Wirtschaft im Allgäu. Wenn sie dauerhaft erfolgreich bleiben wollen, müssen sie jederzeit dazu in der Lage sein, sich weiterzuentwickeln und technische Ideen oder neue digitale Geschäftsmodelle umzusetzen.

Mit der Hochschule Kempten und dem digitalen Grün­derzentrum Schwaben finden sie im Allgäu dazu optimale Bedingungen. „Gerade die Digitalisierung ermöglicht unseren international agierenden Unternehmen weiteres Wachstum und sichert damit Arbeitsplätze“, erklärt der CSU-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag und Kemptener Abgeordnete Thomas Kreuzer. Bereits heute arbeiten mehrere Institute an der Hochschule mit Unternehmen in der Region bei innovativen Entwicklungsvorhaben zusammen.

Wissens- und Technologietransfer

Mit dem Gründerzentrum in Uni-Nachbarschaft soll ab Mitte Juni  der Wissens- und Technologietransfer und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Region verstärkt vorangetrieben werden. Ziel ist es, dass junge Start-Ups gemeinsam mit etablierten Unternehmen am Puls der Digitalisierung arbeiten und sich vernetzen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir alle von diesen neuen Netzwerken profitieren werden“, sagt Kreuzer. „Letztendlich soll eine Plattform entstehen, um Forschung, Entwicklung und Praxis noch besser zu verzahnen. Nur so bleiben wir für die Herausforderungen unserer Zeit – sei es die Industrie 4.0, die fortschreitende Digitalisierung oder das Internet der Dinge – gewappnet.“

Kempten und Augsburg hatten sich vergangenes Jahr erfolgreich um ein gemeinsames digitales Gründerzentrum für Schwaben beim Wettbewerb des bayerischen Wirtschaftsministeriums bemüht.  Die gemeinsame Bewerbung der IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park), des Branchennetzwerkes aitiRaum, der Stadt Kempten und der Allgäu GmbH für das digitale Zentrum wird seit Beginn des Jahres an beiden Standorten umgesetzt.