Über die Arbeit der Pasinger Polizei

Die Polizeiinspektion 45 München-Pasing

Dr. Otmar Bernhard

In Bayern zu leben, heißt sicher zu leben. Die Innere Sicherheit ist und bleibt ein Kernanliegen der CSU-Landtagsfraktion. Mit einer Aufklärungsquote in 2014 von 64,4% ist Bayern das sicherste Bundesland. Die Bevölkerung kann sich auf die Bayerische Polizei verlassen, auch in München. Mit einer Aufklärungsquote im Jahr 2014 von 62,7% ist die bayerische Landeshauptstadt die sicherste Millionenstadt in Deutschland. No-Go-Areas oder rechtsfreie Räume wird es in Bayern auch künftig nirgends geben. Für Investoren und Immobilienkäufer ist Innere Sicherheit ein wichtiger Standortfaktor, für die Bevölkerung ein großes Stück Lebensqualität. Deshalb werden der Polizei in Bayerns Doppelhaushalt 2017/2018 mehr als 800 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Die gute Sicherheitslage im Münchner Westen haben wir den Beamten der Polizeiinspektionen 44 München-Moosach und 45 München-Pasing (PI 45) zu verdanken. Die PI 45 sorgt in den Stadtbezirken 21 (Pasing/Obermenzing) und 22 (Aubing/Lochhausen/Langwied) auf ca. 47 km² für die Sicherheit von rund 115.000 Einwohnern. Die Aufklärungsquote im Bereich der PI 45 lag 2015 bei erfreulichen 60,8 %. Die Häufigkeitsziffer – das sind Straftaten je 100.000 Einwohner – ist leicht gesunken: von 4.502 im Jahr 2014 auf 4.417 im Jahr 2015. Die Pasinger Polizei hatte im Jahr 2015 wieder 14.845 Einsätze, 921 mehr als im Vorjahr. Am Pasinger Bahnhof, der nach dem Hauptbahnhof wichtigste Bahnhof im Stadtgebiet, verbrachten die Beamten der PI 45 letztes Jahr etwa 800 Stunden um das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken.

Von 1937 bis 1979 war die Dienststelle der Polizei in Pasing im Pasinger Rathaus untergebracht. Ein Teil des damaligen Polizeireviers 31 zog dann 1979 in das Institut der Englischen Fräulein an der Planegger Straße um. Seit 1983 ist die Pasinger Polizei komplett im Klostergebäude an der Institutstraße 1 einquartiert. Dort endet der Mietvertrag endgültig am 31. Dezember 2018. Für die 104 Beschäftigten wird nahe dem Westkreuz an der Heimburgstraße ein neuer Polizeihof auf einem staatseigenen Grundstück gebaut. Die Gesamtkosten von 9,45 Millionen Euro hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages bereits genehmigt.