Freistaat übernimmt als förderfähige Kosten 24,40 Millionen Euro.
Finanzieller Startschuss für die Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Treuchtlingen

Die Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Treuchtlingen wurde ins bayerische Jahreskrankenhausprogramm 2022 aufgenommen. Ein wichtiger Schritt für den geplanten fast 40 Millionen Euro teuren Krankenhausneubau. Das haben der Landtagsabgeordnete Alfons Brandl und Bezirksrat Hans Popp mitgeteilt.

„Von 39,87 Millionen Euro für die Fachklinik übernimmt der Freistaat als förderfähige Kosten 24,40 Millionen Euro“, erklärt Brandl und fährt fort: „Der bayerische Ministerrat hat den Startschuss für 17 neue Krankenhausbauvorhaben in ganz Bayern gegeben. Das Gesamtfördervolumen beläuft sich auf rund 344 Millionen Euro. Damit setzt der Freistaat seine konsequente Förderpolitik für eine qualitativ hochwertige und flächendeckende stationäre Versorgung mit leistungsfähigen Kliniken fort. Es ist positiv, dass die neue Klinik in Treuchtlingen nun dazugehört.“

  

 In der psychosomatischen Klinik Treuchtlingen sollen Menschen mit Ängsten, Zwängen, Depressionen und Anpassungsstörungen behandelt werden. Diese Erkrankungen werden oft ausgelöst durch eine Lebenskrise, durch Unfall, Krankheit oder auch Tod eines nahen Angehörigen. Es handelt sich also um Menschen, die wieder zu sich finden müssen und denen durch die Therapie ein Weg aus der Krise aufgezeigt und Hilfestellungen für die Bewältigung ihres Alltags gegeben wird. Die Stationen werden alle offen geführt sein, es wird keinen geschlossenen Bereich mit schwer betroffenen Patientinnen und Patienten geben. 

  

 „Der Neubau des Hauses der Bezirkskliniken in Treuchtlingen ist sehr wichtig für unsere Region. Die Klinik mit 140 Betten wird unser Profil und die regionale Kompetenz im Bereich „Gesundheit und Medizin“ weiter stärken. Insofern freuen wir uns über den großartigen Bauzuschuss des Freistaates Bayern“, so Bezirksrat Hans Popp.

  

 Nun gilt es, das Projekt planerisch zeitnah und erfolgreich umzusetzen. So zum Beispiel die Frage, ob die neue Klinik an das System des seit 2011 von der Forstbetriebsgemeinschaft Franken-Süd betriebene Heizkraftwerk in Treuchtlingen in Sachen Wärmeversorgung angeschlossen wird. Alfons Brandl: „Ich habe auf mich auf meiner Sommertour von der Leistungsfähigkeit des Heizkraftwerkes überzeugen können und würde mich sehr freuen, wenn die neue Klinik diese regionale und nachhaltige Komponente in ihre Planungen mit einbeziehen würde."

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