Auszeichnung

Heimatpreis für den Förderverein der Furthmühle

Der Verein zur Förderung der Furthmühle e.V. wurde von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit dem Heimatpreis Bayern ausgezeichnet. Damit wird das jahrzehntelange Engagement des Vereins, der 1992 gegründet wurde, für die Furthmühle bei Egenhofen gewürdigt. Die 1158 urkundlich erstmals erwähnte Furthmühle wurde 1828 errichtet und ist die einzige noch betriebene Getreide- und Sägemühle im Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie ist ein eindrucksvolles, öffentlich zugängliches Technikdenkmal und Museum. Auch ein Café und ein Mühlenladen sind dort im malerischen oberen Glonntal zu finden. In der Mühle finden zudem Ausstellungen statt und auch ein pädagogisches Programm wird angeboten. Die Furthmühle ist eine beeindruckende Sehenswürdigkeit im Landkreis Fürstenfeldbruck und eine große Bereicherung unserer Region. Ich gratuliere dem Förderverein sehr herzlich zum Heimatpreis und bedanke mich bei allen Mitgliedern für ihre großartige Arbeit. Außerdem danke ich der Familie Aumüller, denn sie belebt mit ihrer Leidenschaft seit Jahrzehnten die Furthmühle und bringt den Gästen das alte Handwerk sehr anschaulich näher. Landrat Thomas Karmasin, der auch bei der Preisverleihung in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz am
8. Oktober mit dabei war, beglückwünscht den Verein zur Förderung der Furthmühle ebenfalls: „Ich freu mich über die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements für dieses in dieser Form einzigartigen Denkmals.” Bezirksrätin Gabriele Off-Nesselhauf, die Beisitzerin im Vereinsvorstand ist, lobt dessen Vorsitzende Korinna Konietschke: „Der Teamgeist im Verein ist phänomenal. Die Auszeichnung mit dem Heimatpreis ist eine echte Teamleistung.“