Vorlesetag

"Ich und meine Schwester Klara"

Am bundesweiten Vorlesetag habe ich wieder eine Schule, heuer die Grundschule an der Schrobenhausener Straße, besucht. Dieses Mal habe ich Erstklässlern Geschichten aus dem Buch „Ich und meine Schwester Klara“ von Dimiter Inkiow vorgelesen. Auch die Stadträtin Alexandra Gaßmann, die ehemalige Schulleiterin Frau Petra Ebert, die Kinder- und Jugendbeauftragte des Bezirksausschuss 25 Frau Lisbeth Haas und Frau Christiane Rolny vom Familienzentrum Laim beteiligten sich am Vorlesetag.

Der Bundesweite Vorlesetag findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Insgesamt haben in diesem Jahr über eine halbe Millionen Menschen am Vorlesetag teilgenommen, um Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Lesen ist eine Schlüsselqualifikation und das Lesen lernen eine zentrale Aufgabe in der Grundschule: "Wir können gar nicht früh genug damit beginnen, Kinder für das Lesen zu begeistern und sie mit spannenden und fantasievollen Geschichten in bekannte und fremde Welten mitzunehmen. Man sieht, wie sie sich auf die Geschichte einlassen, sich in die Figuren hineinversetzen und ein spannendes Abenteuer erleben. Gleichzeitig fördert es die Sprachkompetenz und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder.“ erklärt die Schulleiterin Frau Jobst.

Aber nicht nur die Kinder profitieren vom Vorlesen: Für Eltern und Großeltern ist es eine wunderbare Möglichkeit, Zeit mit den Kindern zu verbringen und dabei zu sehen, was interessiert und bewegt mein Kind, was bringt es zum Lachen. Und im besten Fall sind die Kinder so neugierig wie die Geschichte weitergeht, dass sie selbst zum Buch greifen und weiterlesen.